Ein Kissen, das zuhört
Wenn Eltern in der Erziehungsberatung nach einem Ritual für den Abend fragen, liegt das Kissen nahe. Es fragt, was heute schön war, und erzählt dann selbst noch ein Stück. Danach wandert die Hand heraus, und das Kind schläft auf demselben Kissen ein. So liegt die Figur, die eben noch erzählt hat, nachts mit im Bett.
Wenn ein Traum erzählt werden will
Das rote Kissen trägt den Namen Anti-Alptraumkissen, das blaue heißt Zauberkissen für gute Träume. In der Kinderpsychotherapie kann ein Kind dem Kissen von einem schlechten Traum erzählen. Gemeinsam überlegen beide dann laut, wie die Geschichte anders weitergehen könnte.
Wer es ruhiger mag
Nicht jedes Kind möchte gleich eine Figur führen. Das Kissen lässt sich auch einfach halten, auf den Schoß legen oder umarmen. Erst wenn das Kind so weit ist, schlüpft die Hand hinein, und das bespielbare Maul beginnt zu sprechen. Auch in der Seniorenarbeit kann das weiche Kissen auf dem Schoß liegen, während die Betreuerin es mitreden lässt.
Die Kissen unterscheiden sich in der Farbe, und laut Hersteller ist jedes eine vollwertige Handpuppe. Bekommen Geschwister verschiedene, ist schnell geklärt, welches wem gehört.